Zeitungsartikel Herren vom 19.02.2018 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wilfried Clödy   

Die I. Mannschaft des SV Baiersbronn kam bei ihrem Auswärtsspiel Tabellenletzten beim TTC Mühlen zum erwarteten Auswärtssieg. Dass dieser mit 9:0 so klar ausfiel, war auf das Fehlen des Spitzenspielers der Mühlener zurückzuführen. Demgegenüber trat der SV Baiersbronn wie gewohnt in Bestbesetzung an. Bemerkenswert war eigentlich nur, dass sich Oguzhan Durmaz trotz gesundheitlichem Handicap nach 0:2 Satzrückstand noch im fünften den Sieg erkämpfte, Andreas Geiger ebenfalls zunächst einen 0:2 Satzrückstand hinnehmen musste.

Das weitaus interessantere Spiel war die Begegnung Baiersbronn II. gegen Schönmünzach III., dem Tabellenführer der Kreisliga B. Bislang hatte der SSV Schönmünzach lediglich einen Verlustpunkt zu Buche stehen, so dass im Vorfeld  allgemein ein Sieg gegen den Tabellensechsten Baiersbronn II. zu erwarten war, zumal von Baiersbronner Seite aus der Spitzenspieler Stephan Hirth nicht eingesetzt werden konnte. Umso unerwarteter war dann das Endergebnis mit 9:7 für Baiersbronn nach einem äußerst dramatischen Spielverlauf, wie auch die Tatsache, dass sechs  Spiele erst im fünften Satz entschieden wurden, zeigt. Eingangs konnte nur das Doppel Bross /Rosenblatt.punkten.  Im Spitzenpaarkreuz wurden die Punkte geteilt. Während Sascha Bross die beiden Spiele gewinnen konnte, das zweite mit 11:7 im fünften, musste Harry Rosenblatt zwei Niederlagen hinnehmen, wobei die zweite mit 10:12 im fünften denkbar knapp war. Die Mitte mit Michael Stolle konnte lediglich einen Punkt beisteuern (11:9 im fünften ),  während Sabine von Daak beide Spiele abgeben musste, das zweite hiervon ebenfalls denkbar mit 9:11 im fünften Satz.

Die Helden des Spiels waren die Spieler des hinteren Paarkreuzes mit Altmeister Fritz Möhrlen und dem Jüngsten Felix Köstlin, Jugendersatzspieler. Dass dieses Paarkreuz vier Punkte zum Sieg beisteuern würde,  war nicht zu erwarten. Der Kampfgeist von Möhrlen ist ungebrochen, wie er durch seine beiden Siege ebenfalls im fünften Satz erkämpft mit 11:8 und 11:4 eindrucksvoll zeigte. Noch überraschender waren die beiden Siege von dem Jüngsten Felix Köstlin, der beide Spiele sicher in jeweils vier Sätzen nach Hause brachte.

Beim Stand von 8:7 kam es daher zum Abschlussdoppel, das Bross/ Rosenblatt sicher in vier Sätzen gewann und den 9:7 Endstand herstellte, bei im Übrigen ausgeglichenem Satzverhältnis von 32:32.