Zeitungsartikel Herren vom 30.09.2017 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wilfried Clödy   

Die II. Mannschaft des SV Baiersbronn empfing zu Ihrem Heimspiel den SV Salzstetten III. Die Vorzeichen standen nicht allzu günstig, nachdem die Nr. 1., Stephan Hirth, nicht zur Verfügung stand und darüber hinaus Michael Stolle krankheitsbedingt absagen musste, er wurde ersetzt durch Jugendergänzungsspieler Lukas Faißt. Allerdings gab Sascha Bross erstmals nach langjähriger Abwesenheit seinen Einstand.

Zu Beginn konnte nur das neugebildete Doppel Rosenblatt/Bross punkten. Abschließend konnten beide Punkte im Spitzenpaarkreuz eingefahren werden, Harry Rosenblatt beherrschte seinen Gegner souverän, Sascha Bross gab mit seinem 3:1 Sieg einen überzeugenden Einstand. In der Folge hagelte es allerdings 4 Niederlagen zum 3:6 Halbzeitstand, der wenig Hoffnung gab, noch ein Pünktchen ergattern zu können. Die anschließenden Siege durch Harry Rosenblatt und Sascha Bross kamen aufgrund der zuvor gezeigten spielerischen Leistungen nicht unbedingt überraschend, allerdings erhöhten die Gäste ihren Vorsprung anschließend durch die Niederlagen von Fritz Möhrlen und Frederic Jäger, der nach großem Kampf und 1:2 Satzrückstand unglücklich mit 12:14 im 5. verlor, auf 8:5. Es sah also nach einem Sieg der Gäste aus, nachdem Sabine von Daak die beiden ersten Sätze relativ klar verlor. Sie gab jedoch nie auf, kämpfte sich bravourös in das Spiel zurück und konnte die drei folgenden Sätze noch mit 11:9, 13:11 und 11:9 für sich entscheiden. Der daraufhin erhoffte Punktgewinn hing nunmehr vom Spiel des Lukas  Faißt ab, da man sich im Abschlussdoppel gute Chancen ausrechnete. Dieser war der nervlichen Belastung gut gewachsen und überzeugte durch eine sowohl spielerisch als auch vor allem taktisch sehr guten Leistung, er hatte einen klaren Spielplan, setzte diesen um und konnte relativ klar in 4 Sätzen gewinnen.

Im abschließenden Doppel ließen Rosenblatt/Bross an ihrem Sieg dann keinen Zweifel und siegten mit 11:4, 11:3 und 11:7, was den von allen allseits als gerecht bezeichneten 8:8 Endstand bedeutete.