Zeitungsartikel Herren I und II 19.03.2016 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wilfried Clödy   

Die I. des SV Baiersbronn behauptete durch einen nie gefährdeten klaren 9:0 Sieg beim TTC Lützenhardt 1976 die Tabellenführung. In Stammbesetzung antreten, übrigens auch eine Stärke des SV Baiersbronn, der lediglich ein einziges Mal in der Vorrunde krankheitsbedingt Ersatz stellen musste, wurden 5 Spiele klar in 3:0 Sätzen entschieden, während allerdings, und das zeigt den Kampfgeist des Gegners, immerhin 4 Spiele erst im Entscheidungssatz entschieden wurden. Wesentlich spannender ging es beim Heimspiel der II. Mannschaft gegen VfB Cresbach-Waldachtal zu, zumal die Vorzeichen aufgrund der Verletzung des Spitzenspielers Joachim Würth und dem  Fehlen von Stephan Hirth und Sabine von Daak nicht gerade günstig waren. Aufgrund dessen mussten die Doppel neu formiert werden, Rosenblatt/Möhrlen und Finkbeiner/Stolle setzten sich hierbei durch, während Würth/Kilian einen Punkt abgeben mussten. Die Siege im 1. Durchgang von Joachim Würth, Tobias Finkbeiner und Michael Stolle und die unglückliche Niederlage von Fritz Möhrlen 9:11 im 5. und der weitere Punktverlust von  Horst Kilian ergaben den  Halbzeitstand 5:4.Anschließend musste Joachim Würth verletzungsbedingt sein zweites Spiel im 3. Satz aufgeben, nach weiteren Niederlagen von Fritz Möhrlen und Tobias Finkbeiner nach dem zwischenzeitlichen Sieg von Harry Rosenblatt sorgte dann Horst Kilian für den 8:7 Zwischenstand. Es musste nunmehr das Abschlussdoppel über Unentschieden oder Sieg entscheiden, dabei standen auf Baiersbronner Seite mit Harry Rosenblatt und Fritz Möhrlen 147 Lebensjahre am Tisch, wobei die allgemeine Meinung im Publikum war, dass gegen das Doppel 1 der Gegner keine Chance bestünde. Die Senioren, kämpften aufopferungsvoll um jeden Ball und siegten in einem höchst dramatischen Spiel mit 11:8, 11:8, 8:11, 6:11, 11:9, was dann  letztendlich den verdienten, wenn auch glücklichen 9:7 Endstand bedeutete. Damit ist der 2. Tabellenplatz, der zum direkten Aufstieg berechtigt, fast sicher, während die I. Mannschaft sich noch in einem Dreikampf um die begehrten zwei Aufstiegplätze befindet.